R4e. Die Vorteile der Peer-Unterstützung bei Suchterkrankungen für Behandlungsteams (SAMHSA 2023)
Das TIP 64 (SAMHSA) enthält keinen speziellen Abschnitt, der sich ausdrücklich den Vorteilen für die Behandlungsteams widmet. Es werden jedoch an verschiedenen Stellen positive Beiträge erwähnt:
- Abbau von Stigmatisierung innerhalb des Behandlungsteams gegenüber Personen mit einer Vorgeschichte von Substanzkonsum (Seite 4)
- Einbringen der Perspektive der gelebten Erfahrung (lived experience) in Teamdiskussionen und -sitzungen (Seiten 4 und 100)
- Verbesserte Kommunikation mit Programmteilnehmenden durch die Fähigkeit von Peers, eine Vertrauensbeziehung aufzubauen und „dieselbe Sprache zu sprechen“ (Seite 4)
- Teambesprechungen, an denen sowohl Peers als auch Pflegepersonal/Ärzte (Kliniker) teilnehmen, ermöglichen es allen Beteiligten, voneinander zu lernen, die jeweiligen Rollen zu verstehen und die Versorgung zu koordinieren (Abschnitt über Supervision, Kapitel 5).
Hauptquelle(n)
SAMHSA, « Incorporating Peer Support Into Substance Use Disorder Treatment Services (TIP 64) », Substance Abuse and Mental Health Services Administration, 2023. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK596262/.
Rezension der AG Peer-Unterstützung in der Suchtarbeit
Dieses Merkblatt ergänzt einen Leitfaden zur Peer-Unterstützung in der Suchtarbeit, der im Rahmen des Projekts „Sucht im Spital“ erstellt wurde.
Es ist Teil eines thematischen Ressourcenhefts, das als PDF heruntergeladen werden kann.
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